Pound einrichten….

Wollen wir uns nun langsam mal der Pound Konfiguration widmen.

Hier ist ein sehr einfaches Beispiel. Die lokalen Webserver hören auf dem Port 81 und Pound darf auf Port 80 hören, wobei 192.168.1.3 die HA-IP Adresse wieder spiegelt.

## Minimal sample pound.cfg
##
## see pound(8) for details

######################################################################
## global options:

User    "www-data"
Group   "www-data"
#RootJail "/chroot/pound"

## Logging: (goes to syslog by default)
##  0 no logging
##  1 normal
##  2 extended
##  3 Apache-style (common log format)
LogLevel  1

## check backend every X secs:
Alive   5

## use hardware-accelleration card supported by openssl(1):
#SSLEngine  ""

######################################################################
## listen, redirect and ... to:

## redirect all requests on port 8080 ("ListenHTTP") to the local webserver (see "Service" below):
ListenHTTP
  Address 192.168.1.3
  Port  80

  ## allow PUT and DELETE also (by default only GET, POST and HEAD)?:
  xHTTP   0

  Service
    BackEnd
      Address 192.168.1.1
      Port  81
    End
    BackEnd
      Address 192.168.1.2
      Port  81
    End
  End
End

Installiert wird Pound einfach via aptitude pound und wieder dran denken das die pound.cfg auf beiden Servern gleich sein muss.

Bei unterschiedlich dimensionierten Servern können wir mir Priority im BackEnd, die Last unterschiedlich auf der Server verteilen.

Weitere gute Beispiel-Konfigurationen findet man in der Manpage von Pound (man pound) !

In der /etc/default/pound müssen wir noch den Wert für startup gleich 1 setzen, damit Pound überhaupt startet.

Hier mal meine Konfiguration

## Minimal sample pound.cfg
##
## see pound(8) for details

######################################################################
## global options:

User    "www-data"
Group   "www-data"
RootJail "/var/pound/chroot"

## Logging: (goes to syslog by default)
##  0 no logging
##  1 normal
##  2 extended
##  3 Apache-style (common log format)
LogLevel  1

## check backend every X secs:
Alive   5

## use hardware-accelleration card supported by openssl(1):
#SSLEngine  ""

######################################################################
## listen, redirect and ... to:

## redirect all requests on port 8080 ("ListenHTTP") to the local webserver (see "Service" below):
ListenHTTP
  Address 192.168.1.1
  Port  80

  ## allow PUT and DELETE also (by default only GET, POST and HEAD)?:
  xHTTP   0

  Service
    BackEnd
      Address 192.168.1.2
      Port  81
      Priority 6
    End
    BackEnd
      Address 192.168.1.3
      Port  81
      Priority 3
    End
    BackEnd
      Address 192.168.1.4
      Port  81
      Priority 3
    End
  End

  Service
    URL ".*.(jpg|gif|png)"
    BackEnd
      Address 192.168.1.5
      Port  81
    End
  End
End

Homepage von pound

Die wohl teuersten Stifte der Welt – LinuxTag 2008

Wir müssen alle bekloppt sein ! Setzen uns in einen kleinen Raum, wo max. 24 Leute rein passen, bezahlen jeder 70 Euro (!) und bekommen einen Bleistift dafür !

Wer nun dabei war, oder davon schonmal gehört hat, der weiß worum es geht: LPI Zertifizierung !

Ja sicher, wenn man es geschafft, dann hat man wahlweise LPIC1, LPIC2 oder so gar LPIC3 in der Tasche oder einen Teil davon. Aber für die ersten 4-5 Wochen hat man nur einen 70 Euro teuren Bleistift 🙂

Als ich nachfragt wie lange es den jetzt dauert, meinte man zu mir 4-6 Wochen ! “Dafür haben Sie ja auch nur die hälfte bezahlt !” – Ähm, ja ? Ich hab die Hälfte bezahlt damit ich 4-6 Wochen auf mein Ergebnis warten muss, weil es in einem Paket nach Kanada zur Auswertung geht und dann wieder zurück (Hatte ich gesagt das es schriftlich war ?)

Warum ich nun 70 Euro “nur” bezahle ist mir also nicht ganz klar – Wir brauchen min. ein Bleistift, 2x A4 Blätter (1x Lösungsbogen + 1x gelbes Papier), die A4 Briefumschläge und dann noch 2 Monsterpackete für die Prüfungen inkl. Postgebühren.

Was schont also den Baum bestand mehr ? Prüfung am PC oder alles in schriftlicher Form ? Mir egal und ich hoffe einfach das ich meine 101+102 geschafft habe.

Aber nun mal zum LinuxTag 2008…. Continue reading Die wohl teuersten Stifte der Welt – LinuxTag 2008

Nagios3 @ Debian Etch

Nagios 3 (inkl. pnp) ist unter Debian Etch mit Hilfe der Pakete von svelt (http://people.teamix.net/~svelt/debian/etch/) sehr einfach geworden.

Nur wenn man versucht den Link “Disable notifications for this service” für einen Service zu aktivieren, bekommt man eine Fehlermeldung ala :

Error: Could not stat() command file '/var/lib/nagios3/rw/nagios.cmd'!

Lösung:

/etc/init.d/nagios3 stop
dpkg-statoverride --update --add nagios www-data 2710 /var/lib/nagios3/rw
dpkg-statoverride --update --add nagios nagios 751 /var/lib/nagios3
/etc/init.d/nagios3 start

Jetzt sollte es gehen.